Berichte

10. September 2017

Albtraufmarathon Gruibingen

 

Heute waren drei Team2Race'ler beim Albtraufmarathon in Gruibingen am Start, bei dem auch die Deutsche Meisterschaft der Lizenzfahrer ausgefahren wurde. Nachdem der Regen pünktlich zum Start aufhörte, kam bei dem einen oder anderen doch noch die Hoffnung auf ein weniger "versautes" Rennen auf. Dem war nicht so...
Zahlreiche Wiesenpassagen, frisch aufgeschotterte Wege und verschlammte Abfahrten stellten die Schaltungen auf die Probe.
Alex trotzte den Bedingungen und fuhr auf der Mitteldistanz mit Rang 3 in der Gesamtwertung einen Podiumsplatz fürs Team2Race heraus. (69km / 1840hm in 3:20h).
Die beiden Simons fuhren auf der Langdistanz über 96km und  2500hm ebenfalls ein starkes Rennen ohne Defekte und ließen sich von den miserablen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen. Platz 4 (Gonzo, 4:41h) und Platz 11 (Simon Krieger, 5:10h) sind angesichts der Witterung und den vielen Ausfällen ebenfalls eine tolle Belohnung.
Zu Erwähnen ist hierbei auch noch, dass ein ganzes Drittel der vorangemeldeten Starter gar nicht antrat. Sie hatten wahrscheinlich keine Lust, ihr Mountainbike nach dem Rennen von dem Schlammpeeling zu befreien und anschließend komplett auseinanderzunehmen, um die Lager wieder auf Vordermann zu bringen ;)

05. August 2017

2-Std. Rennen Orsenhausen

 

team2race erneut erfolgreich!

Am Samstag gewannen die Radsportler vom team2race.de powered by Aktiv3 (Alexander Grieser/Simon Gonzalez/Simon Krieger (alle Böhmen-kirch)/Manuel Neher (Görisried) die Teamwertung beim Bräuhausbudecup in Schwendi/Orsenhausen. Bei dem Mountainbikerennen standen am Samstagnachmittag um 16 Uhr über 150 Teilnehmer am Start, um bei einer Temperatur von 32°C zwei Stunden lang den konditionell anspruchs-vollen Rundkurs so oft wie möglich zu absolvieren. Nach einer wie erwartet sehr schnellen ersten Runde konnten sich die Fahrer des Teams im vorderen Feld positionieren. Das Rennen entwickelte sich aufgrund mehrerer Passagen mit Gegenwind sowie einem giftigen Anstieg zu Beginn des Kurses zu einer äußerst taktischen Angelegenheit. Durch beherzte Attacken konnten die Fahrer ihre Positionen stets verbessern und schließlich allesamt in den Top 20 der aktiven Herren ihr Rennen beenden. Als stärkstes Team konnten sie mit insgesamt 38 Runden unter anderem das Team des RSC Auto Brosch Kempten (Platz 3) sowie die Fahrer von toMotion Racing by black tusk (Platz 4) hinter sich lassen und so die Teamwertung mit einer Runde Vorsprung gewinnen.

Mit den Erfolgen bei der 12-Stunden-MTB-Europameisterschaft am Wochenende zuvor und dem jetzigen Sieg beim Bräuhausbudecup in Orsenhausen wird das team2race.de ab dem kommenden Donnerstag hochmotiviert beim Rothaus Bike Giro im Hochschwarzwald am Start stehen, wo bis einschließlich Sonntag insgesamt 215,5 Kilometer und 5760 Höhenmeter in vier Etappen zurückgelegt werden.

 

 

29. Juli 2017

12-Std. MTB Europameisterschaft Dießen

 

Eine Woche Dauerregen und heftige Gewitter vor dem Rennen ließen unser 2er und 4er Team etwas angespannt nach Dießen reisen.

Die Bedingungen im Fahrerlager und auf der Strecke waren jedoch zu aller Überraschung recht gut. Vom Veranstalter wurde wieder unser traditioneller Lagerplatz mit kürzestem Weg zur Wechselzone reserviert (vielen Dank dafür). In unserem neuen Pavillon richtete sich unser 4er Team häuslich ein. Dort herrschte dann bei cooler Musik und reichlich Isodrinks stets lässige Stimmung. Beide Teams wechselten von Anfang an jede Runde, um das Tempo hoch zuhalten. Schon nach einer Stunden stand unser Mixed Team mit Ulrike und Markus auf Platz 2. Das Herren 4er Team war ebenfalls von Beginn an auf Podestkurs und beide Mannschaften fuhren die Platzierungen mit großer Leidenschaft und Kampfgeist ins Ziel. Jeder einzelne Fahrer ging an seine körperlichen und mentalen Grenzen - um so wichtiger war es, sich gegenseitig immer wieder zu motivieren und anzufeuern.

Die Freude bei der Siegerehrung war riesig, die Stimmung ausgelassen - wir hatten trotzt der enormen körperlichen Anstrengung eine riesen Gaudi.

Unsere Hobby-Truppen hatten im Kampf um die Podestplätze niemand auf der Rechnung.

 

Vize Europameister 2er Mixed

33 Runden - 256 km - 4.620 hm

Ulrike Kuchenbäcker + Markus Annasenz

 

Männer 4er Team Platz 3

40 Runden - 310 km - 5.600 hm

Simon Gonzalez

Manuel Neher

Simon Krieger

Alex Grieser

 

Herzlichen Glüchwunsch ! ! !

 

09. Juli 2017

Radmarathon Tannheimer Tal

 

Manchmal muss Frau was Verrücktes tun - wie zum Tannheimer Rennradrennen gehen, obwohl man noch nie so weit gefahren ist.

 

Gut, wenn man Freunde hat, die so lange auf einen einreden, bis man den Mut hat, sich auf´s Rennrad zu schwingen und die 223km lange Strecke - über drei Pässe, also 3500hm - zu bezwingen.

Mit einem Spaß fing alles an und schnell war der Floh im Ohr und der Wunsch da, einmal eine so lange Strecke zu fahren, um zu sehen, ob man die Kraft und vor allem die mentale Stärke hat.

 

Am Samstag Abend, der Wetterbericht meldet gut, ist die Entscheidung gefallen, ich mach das.  Also bin ich morgens um 4.00 Uhr aus dem Bett und los. Als ich mit über 1000 weiteren Rennradlern in der Startaufstellung stand, kam die Frage: "was mach ich hier eigentlich?" Aber den andern ging es wohl nicht anders und als um 6.00 Uhr der Startschuss fiel, rollte der Tross einer schwarzen Wolkenwand entgegen, die bedrohlich über dem Oberjoch hing.

Das Tempo war von Anfang an brutal hoch, aber trotzdem kein Caos. Alle entspannt, fair, kein Gedrängel - hab es viel schlimmer erwartet.

Als es von Jungholz Richtung Wertach ging, wurde aus dem Tröpfeln ein richtiger Regen - was war ich froh über meine Scheibenbremsen und vor allem um Miriam, die mit ihrer guten Laune erst gar keinen Frust über das Wetter aufkommen ließ.

Schnell war klar, wie ziehen das auch bei Regen durch - nass waren wir ja eh schon und kalt war es nicht.

Wir hatten eine gute Gruppe und waren somit schnell am Riedbergpass. Empfangen vom Schild 16%  hieß es beißen. Es war steil, nass, zu warm in der Regenjacke und es wollte nicht enden. Aber irgendwann ist man doch oben, vom Alphornklang getragen, hab ich mich einfach nur auf die Abfahrt gefreut. Berg ab lief es wirklich wahnsinnig gut (sonst ja nicht meine Stärke) - Adrenalin macht mutig, vielleicht auch etwas leichtsinnig. Wenigstens hat der Regen aufgehört und die Sonne spitzte raus.

Durch den BregenzerWald ging es wieder mit hohem Tempo - fast zu schnell für mich. Es kündigte sich der Hungerast an. Also bin ich bei der nächsten Verpflegung raus, hab mir Zeit gegönnt anständig zu Essen und Trinken und die Beine zu lockern. Das und das zufällige Zusammentreffen mit Volker, sich gegenseitig aufbauen, hat neue Kräfte für den HochtannbergPass mobilisiert.

Tja, also an alle, die mir erzählt haben der sei total easy - ha ha ha - was war das für eine Quälerei. Ich musste zwei mal rechts ranfahren und verschnaufen. Es hat so viel Willen gekostet und so viel Körner. Unbeschreiblich das Gefühl, wen man oben ist. Alles zwischen Heulen und Jubeln - und Stolz.

Abfahrt ins Lechtal war ein Traum. Im Lechtal musste ich meine schnelle Gruppe leider reißen lassen und lange alleine kämpfen. Da war der Totpunkt erreicht - aber ich war wieder trocken, die schlimmste Steigung geschafft, nur noch 60km vor mir. Aufgeben???? - never!!!

Also noch mal Pause mit viel Essen.

Danach hatte ich wieder Kraft, eine super Gruppe und der Geichtpass war irgendwie gar nicht mehr schlimm. Oben hab ich mich mit einem netten Herrn zusammen getan. Beide am Limit haben wir super zusammen gearbeitet und das Ding nach 8:18 Std. ins Ziel gerockt.

 

Was für ein Tag - ich bin mega Stolz es geschafft zu haben.

Die Organisation war sensationell und rechtfertigt auf jeden Fall die hohen Startgebühren. Ich hoffe sehr, nächstes Jahr stehen wir mit ganz vielen team2race´lern am Start. Es lohnt sich!

03. Juni 2017
Reutte - Riva del Garda
Heute war es endlich so weit. Manu Neher, Simon Krieger und Markus Fendt starteten um 4:00 Uhr pünktlich am Parkplatz vor Reutte zu der lang ersehnten Gardasee-Tour. Die Idee vom Allgäu an einem Tag an den Gardasee zu fahren, kam allerdings von Markus A. und Manu.
Leider war Markus A. an diesem Wochenende gesundheitlich angeschlagen und konnte, wie auch Simon G. und Alex G. nicht dabei sein.
 
Die Tour führte über den Fernpass und Nassereith nach Imst, weiter über Landeck in Richtung Reschenpass und Vinschgau.
Zum Glück ließen uns die Ordner den Reschenpass um halb 10 noch passieren, eine halbe Stunde später startete an diesem Tag ein Oldtimer Rennen.
Nach ein paar Schnappschüssen am Reschenpass ging es bei angenehm warmen Wetter weiter über Schlanders nach Meran.
Hier gönnten wir uns die zweite Pause an einem Supermarkt.
Nach Reparatur des Reifens von Manu passierten wir Bozen und nahmen den letzten Teil der Strecke Richtung Trento in Angriff.
Der größte Kampf jedoch forderte uns der Wind ab Meran bis Rovereto ab.
Nach ca. 360 km und 14 Stunden erreichten wir um 21:00 Uhr unser Hotel in Riva del Garda. Hier stärkten wir uns mit Pasta, Pizza und einem Weizen in der Pizzeria gegenüber.
 
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug von Rovereto zurück nach Füssen. 
Auf die nächste gute Idee von Markus und Manu...!!! ;)

Rennradurlaub Porec / Kroatien 2017

 

 

Tag 1 (100 km, 980 hm)

Nach der Ankunft am Hotel in Porec am Samstagmorgen machten sich Markus A., Markus F., Simon K. und Simon G. gleich auf zur gemütlichen Einrollrunde auf der istrischen Halbinsel.

Über Sveti Lovrec und die Burgruine Dvigrad ging es nach Rovinij. Nach leckeren „TSCHEWAPTSCHITSCHI“ (ja, so stand es tatsächlich auf der Karte) erfolgte die Rückfahrt zum Hotel über Bale und den schönen Limski-Fjord.

Dort warteten schon Tina und HaJo, die sich im zweiten Auto auf die Reise machten, auf uns.

 

Tag 2 (128 km, 1825 hm)

Die erste Runde mit allen zusammen führte über das Mirnatal und den Radlerberg. Nach dem ersten Defekt, der niemanden aus der Ruhe bringen konnte, ging es weiter an die kroatisch-slowenische Grenze. Von dort aus ging es nach einer obligatorischen Personenkontrolle weiter nach Korte, wo es leckere Lachsnudeln und Rindssuppe in der Dorfwirtschaft gab. Im Anschluss ging es über Izola, Umag und Novigrad zurück zum Hotel.

Zur Erfrischung begaben sich Simon G. und Markus F. auf amüsante Weise in den Pool. Ein „Schere-Stein-Papier-Duell“ sollte entscheiden, wer sich zuerst vollständig schockfrosten lassen sollte. Trotz Unterzahl ging dieser interne Leistungsvergleich mit einem Sieg der Teamschwaben zu Ende.

 

Tag 3 (171 km, 1494 hm)

Nachdem am Vortag der Norden erkundet wurde, führte die heutige Runde in die südlich gelegene Stadt Pula. Doch schon nach dem ersten Anstieg spielte uns der Materialteufel wieder einen Streich. Markus F.‘s Schaltzug war gerissen. Es erfolgte ein Abstecher nach Rovinij, wo der Schaden für umgerechnet starke 4 Euro vom Fachmann behoben wurde. Währenddessen wurde die Gelegenheit für eine kleine Kaffeepause genutzt.

Nachdem wir uns entschieden hatten, eine neue Strecke an der Küste entlang nach Pula zu fahren, um etwas verlorene Zeit zu gewinnen, ging es kurz vor Bale wieder auf einer tollen Abfahrt hinab zum Meer. Das traumhafte Wetter und das Strandmotiv zwangen uns zu einem Fotostopp. Unglücklicherweise stellten wir nach einigen weiteren Metern fest, dass wir in einer riesigen Campinganlage gelandet sind. Die auf der Karte als befestigt ausgezeichnete Straße stellte sich als Schotterweg dar. So ging es wohl oder übel zurück nach Bale, um von dort aus auf dem ursprünglich geplanten Weg nach Pula zu gelangen. Nach kurzer Besichtigung des imposanten Colloseums konnten wir in der Fußgängerzone ein Restaurant finden, in dem wir uns für den hoffentlich etwas entspannteren Rückweg mit Pasta stärkten.

Tag 4 (50,9 km, 445 hm)

Ganz gemäß der klassischen Trainingslehre wurde am vierten Tag der Joker gesetzt. Am Ruhetag ging es für die beiden Markusse und Simons ganz gemütlich nach Novigrad zum Mittagessen und danach wieder zurück ins Hotel. Im Anschluss wurde gemeinsam mit Tina und Hajo die Sonne am Pool bis zum Abendessen genutzt.

Tag 5 (133 km, 1735 hm)

Am fünften Tag erkundeten wir wie schon im Jahr davor den Osten Istriens. Es ging über Pazin nach Labin, von wo aus sich eine super Abfahrt ins Tal schlängelte. Der darauffolgende Anstieg verging im Nu, da alle bereits wussten, dass am Ende des Berges die beste Pizza Istriens (Vielleicht sogar Europas ?!) schon wartete. Über mehrere kleine Wellen ging es dann wieder gen Westen. Leider hatten die kleinen Supermärkte an der Route keine Sonnencreme im Sortiment, deshalb wurden einige Köpfe nicht nur aufgrund der Anstrengung rot 😉

 

Tag 6 (184 km, 2922 hm)

Für den Donnerstag war das Highlight des diesjährigen Urlaubs angesetzt: Es ging auf den Ucka und von dort aus an die Ostküste Istriens. Aber der nostalgische Punkt, an dem im Jahr zuvor das Wetter zur „Aufgabe“ zwang, zeigte sich auch dieses Mal nicht über unser Kommen erfreut – so riss genau zu Beginn des Ucka-Passes Simons Schaltzug und er musste mit seinem notdürftig reparierten Fahrrad hinab statt hinauf. Aus Trotz fuhr er mit seinem 2-Gang-Rad nochmal weite Teile der Runde vom Tag zuvor – starke Leistung!

Die restliche Truppe fuhr den traumhaften und steilen Pass auf den höchsten Berg Istriens. Die Abfahrt zur Küste bot eine traumhafte Aussicht und lud zu einigen Fotostopps ein, bevor es an der Küstenstraße entlang in den Süden ging. Das tolle Panorama schwirrte uns allen noch lange Zeit im Kopf herum. Auf dem Rückweg nach Porec gab es noch einen Schreckensmoment – Simon übersah an einer Kreuzung ein Auto und geriet ins Schwanken. Das Auto bog Gott sei Dank ab, doch Simon konnte sich nicht auf dem Rad halten und stürzte. Es blieb zum Glück lediglich bei einer Schürfwunde an der Hand.

Tag 7 (160 km, 1948 hm)

Um die 1000 km voll zu bekommen, legte sich Markus F. für den heutigen Tag mächtig ins Zeug und kündigte eine Tour an, die viele Kilometer und kaum Höhenmeter hat – „Nur ein paar Wellen“, so die optimistische Beschreibung der Runde. Sie führte Anfangs über die West-küste nach Umag und von dort aus ins Mirnatal. Doch die Auf-fahrt nach Vrh, wo HaJo ein sehr gutes Restaurant kannte, entpuppte sich als knallharte Rampe. Nach diesem Powerakt war die Enttäuschung umso größer, dass die Wirtschaft in Vrh heute nicht geöffnet hatte. Aus trotz aßen wir unsere leckeren Riegel mitten auf der Straße, einer „Welle“ direkt am Stausee (Welle = 400 hm mit gefühlten 20% Steigung).

In Trviz kamen wir dann endlich an einem Bistro vorbei, in dem es leckere Wurstbrote und Prinzenrolle gab, sowie nette Gespräche mit einer Einheimischen.

  

Tag 8 (101 km, 992 hm)

Die Runde am letzten Tag führte uns nochmal nach Rovinij, wo wir den Urlaub bei einem leckeren Eis an der Promenade ausklingen ließen. Aus dem einen Eis wurde erst ein zweites, und schließlich war es gerade so gemütlich, dass gleich noch die leckeren Spaghetti bestellt wurden.

Am Hotel angekommen, reichte es gerade noch für einen Sprung in den Pool, bevor die Fahrt zurück in die Heimat angetreten wurde.

 

In Erinnerung bleibt hierbei auf jeden Fall die geniale Landjäger-Brotzeit in den Sextener Dolomiten an der Skipiste. Ein Tag voller Widersprüche.

 

Die Zeit in Kroatien war wieder einmal ein Highlight, dass schon jetzt nach einer weiteren Wiederholung schreit.

Rund um Obergünzburg

 

Am Samstag den 22.10.2016 konnte wir von Team2Race den goldenen Herbst noch einmal richtig genießen und bis zur letzten Sonnenstunde ausnutzen.

 

Wir, was an diesem Tag Marc, Peter, Manu, Tina, Silke, HaJo, Helmut und Markus waren, trafen uns mit den Mountainbikes kurz nach Mittag in Berg bei Obergünzburg. Silke reiste extra von Günzburg an!

Marc und Peter kamen lobenswerterweise bereits mit ihren Bikes an den Startpunkt. Die zwei Allgäuer starteten bereits am Vormittag in Altusried bzw. Wolfertschwenden.

 

Nach kurzer Plauderei starteten wir voller Vorfreude in einen der schönsten Spätsommer Tage des Jahres. Los ging die Tour bergab Richtung Obergünzburg. Noch vor dem Ortschild bogen wir links in den Dillingerweg ein. Die folgenden sechs Kilometer waren geprägt von Trails, wenn auch etwas durchnässt von den letzten Tagen. Weiter verlief die Tour über Ronsberg und den Skilift des Ortes in Richtung der Teufels-küche.

 

Mitten im annähernd mystisch wirkenden Waldstück blieb Zeit für einige Gruppenfotos und das ein oder andere kurze Techniktraining. Dank HaJo auch gefilmt und mit Videoanalyse! Wären wir dem Willen von Manu gefolgt würden wir wohl immer noch zwischen den Bäumen nach neuen, fordernden Trails suchen.. ;)

Bevor unsere Mädels aber, im ach so kalten und schattigen Forst, komplett erfroren wären zogen wir weiter und vollendeten unsere erste Runde wieder in Obergünzburg.

 

Für die zweite Hälfte der Tour übernahm nun HaJo die „Führung“ und Wegweisung der Truppe. Meist über Schotterwege und weit entfernt vom Verkehr erreichten wir einen Höhenzug nahe bei Wildpoldsried. Darauf folgte der lang ersehnte Singletrail.

 

Zurück in Berg blickten wir alle auf schöne, lustige und sonnenreiche Bikestunden an diesen Tag zurück.

 

Auf baldige Wiederholung!

 

 

 

Pfarralpkönig Missen

... klein aber fein!

 

„Du, do kriagt  a jeder im Ziel a Halbe Bier ind Hand nei druckt“…. und schon waren Peter und Marc  - nach längerer Rennpause - überredet sich eine Startnummer an den Lenker zu hängen. Markus und Manuel waren als Wiederholungstäter selbstverständlich mit am Start.
Auch auf der Kurzstrecke waren wir zu viert vertreten. Linus, Philipp, Noah und Marlon kämpften sich erfolgreich 4 km / 150 Hm zur Pfarralpe hoch und wurden im Ziel mit Apfelschorle, Wienerle und Semmel belohnt.

 

Je näher der Startschuss bei den Erwachsenen rückte, umso mehr wurde Peter und Marc bewusst, dass sie sich hier wohl auf ein Sprintrennen eingelassen hatten. So kam es dann auch.
Markus und Manuel sprinteten die 23 km / 650 Hm in etwas über 50 Minuten zur Pfarralpe hoch. Grandiose Leistung! Peter schrammte knapp an der Stundenmarke vorbei.
Pfarralpkönig,....
Ein kleines-, familiäres-, gut organisiertes Rennen zu einer netten Alpe nähe Missen.
13,-- € Startgebühr inkl. Zielbier, 1 Paar Wiener mit Semmel und dazu geselliges Beisammensein auf der Pfarralpe.
Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge im Leben, die große Freude bereiten können.
Feneberg MTB-Marathon Oberstdorf
Am Samstag, 24. September 2016 stand das Team2Race beim Feneberg MTB-Marathon in Oberstdorf an der Startlinie.

 

Die Entscheidung zum Start fiel, wie so oft, relativ kurzfristig. Markus A., Manu und Simon reizten die traumhaften Wettervorhersagen in den Tagen zuvor und sie beschlossen, auf der Extremstrecke zu starten
(60 km - 2000 hm).

 

Da zur Teamwertung auf der Extremstrecke aber nicht nur drei, sondern fünf mehr oder weniger rennwillige benötigt wurden, konnte Markus Fendt doch noch 2016 zu seiner Marathonpremiere beschwatzt werden. Das 5. Teammitglied wurde dann auch wie nix gefunden: Simon Krieger gab sein Debüt im Team2Race-Trikot - Und sorgt für eine verbesserte Schwabenquote in der Allgäuer Equipe.

 

Das Thermometer in den Autos erzeugte bei der Anfahrt am Samstagmorgen mehr den Eindruck, es ginge zum Skifahren als zum Mountainbiken - frische 4 Grad Celsius leuchteten im Display auf.

 

"Neutralisiert" ging es zunächst durch Oberstdorf entlang zum ersten Anstieg. Am Wallraffweg zog sich das Feld erstmals in die Länge, so dass Manuel und Simon dicht gefolgt von den beiden Markussen und Simon Krieger schon einige Positionen gut machen konnten, während sie die epische Geräuschkulisse genossen. Daraufhin stürzte sich das Team zum Teil mit einem starken Schmunzeln in die erste Abfahrt.

 

Rasant und flowig erreichte man über den Wallraffweg und die Skiabfahrt die Skisprungarena, an der schon der zweite Anstieg zur Seealpe folgte. Die mittlerweile angestiegenen Temperaturen und strahlend blauer Himmel gewährten vom zweiten Höhepunkt des Rennens ein traumhaften Ausblick. Deshalb war es auch nicht so schlimm, dass einige Meter des folgenden Downhills zumindest von uns nur schiebend zurückgelegt werden konnten.

 

An der Verpflegung bei Gottenried reichte uns Sabrina neue Trinkflaschen (Vielen Dank !! ). Marion haben wir die tollen Bilder vom Start und an dieser Stelle zu verdanken.

 

Auf einem super Weg führte die Strecke über Spielmannsau an der Trettach auf zum Teil sehr grobem und wurzeligem Untergrund und einer erfrischenden Bachüberquerung zurück in Richtung Langlaufstadion. Den eigentlich heikelsten Teil überstanden hierbei alle ohne Pannen.

 

Doch es kam, wie es kommen musste: Mitten auf einer Schotterpiste knallte es plötzlich ordentlich, und Simons Latexschlauch war die längste Zeit ein eben solcher... Bestens ausgerüstet begann er die Panne zu beheben, während sich unfreiwillig noch ein Kamerad vom Bike Team Oberallgäu zum Do-It-Yourself Pannenworkshop gesellte.

 

Danach konnte das Rennen weitergehen, doch Simon bemerkte schnell, dass irgendetwas am Hinterrad immer noch nicht wieder perfekt ist. Sein Reifen war an der Seitenwand gerissen und der neue Schlauch begann, sich an der Öffnung aufzublähen. So konnte er sich mit Müh und Not bis zum letzten Anstieg aufs Fellhorn durchkämpfen, an dessen Fuße Markus A.‘s Eltern nochmals für alle Trinkflaschen bereithielten (Auch hierfür nochmals vielen Dank!!).

 

Auf der Schiebepassage traf Simon G. dann auf seinen Trainingspartner Simon K. und berichtete schnell von seinem Defekt. „Man muss ja auch mal ein Rennen zu Fuß beenden…“ sagte Simon G. hierbei flapsig.

 

Doch an der Kreuzungsstelle nahte wieder Hilfe. Gemeinsam mit einer Notärztin, der Bergwacht sowie den netten Betreuern von Team Alptraum (Danke vielmals, vor allem für den Schlauch!) konnte die Panne erneut behoben werden, in dem der Reifen von innen mit Plastik verstärkt wurde. Voller Hoffnung ging daraufhin die Auffahrt zur Alpe Schlappold wieder in ordentlichem Tempo, ehe der Reifen bei der darauffolgenden Abfahrt wieder Luft verlor. Auch das Nachpumpen (wieder an der Kreuzungsstelle) sowie ein weiteres Mal kurz vor dem Freibergsee von Hand erzielten nun jedoch absolut keine Wirkung mehr, und so absolvierte Simon die letzten
6 Kilometer eben schiebend.
Nachdem auch er das Ziel erreicht hatte, wurden gemeinsam die schwäbischen Knöpfle verspeißt, neue Bekanntschaften geschlossen und noch einige Zeit miteinander geplaudert.

 

Die beiden Simons sowie Markus F. samt Freundin ließen den Tag gemütlich in der „südlichsten Welle Deutschlands“ ausklingen, bevor sie die Heimfahrt antraten.

 

Alle Team2Race’ler hatten am Samstag letztendlich mal wieder einen wunderbaren Tag erlebt, der Dank des traumhaften Wetters noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird. Markus Fendt ist jetzt auch vom Rennvirus angesteckt und fiebert dem nächsten Rennen schon entgegen.
Hohberg Bike Marathon Plüderhausen
Durch die letzten Ergebnisse motviert, stand Simon am vergangenen Sonntag (18.09.2016) schon wieder an der Startlinie - Dieses Mal in Plüderhausen, bei der mittlerweile 6. Auflage des Hohberg Bike Marathon, einer sehr familiären aber dennoch super Veranstaltung.
Es gilt dort, eine Runde über 22 km und 550 hm einmal, zweimal oder dreimal zu befahren. Trotz einer sehr übersichtlichen Startliste standen mehr Biker als erwartet an der Startlinie - der Langschläferfreundlichen Startzeit (10.45 Uhr) sei Dank ;)
 
Simon startete wie schon in den 5 Jahren zuvor immer auf der 44 km Strecke. Am Start konnte er sich der Spitzengruppe anschließen, die schon ordentlich Energie in den ersten Anstieg presste. So wurden die Verfolger nach bereits 10 Minuten deutlich distanziert, was jedoch kein Grund war, das Tempo zu reduzieren. Irgendwie passte bei Simon an diesem Tag jedoch nicht alles zu 100%, so dass er sich nach gut 25 Minuten entschloss, den Schnellzug zu verlassen. Da, wie schon aus Gruibingen gewohnt, von hinten jedoch niemand kam, fuhr Simon alleine sein eigenes Tempo und behielt die Spitze noch lange im Blick. Die Strecke (auf Wunsch vieler Teilnehmer dieses Jahr mit deutlich höherem Trailanteil) führte kreuz und quer um den Hohbergkopf im Remstal. Zur Überraschung kamen auch mehrere Trailanstiege, die aufgrund des aufgeweichten Untergrunds technisch sehr anspruchsvoll waren - sowohl für Fahrer als auch für die Bereifung.
Nach einer längeren Abfahrt passierte Simon den Zielbereich zum ersten mal nach etwa 55 Minuten. Die zweite Runde musste Simon auch komplett allein absolvieren, lediglich Fahrer der anderen Distanzen konnte er sich im weiteren Verlauf schnappen. Gleich zweimal wurde er im Trail jedoch von langsameren Fahrern blockiert, die vermutlich das Wertungssystem nicht ganz verstanden hatten - auf noch so freundliches Bitten ließen sie ihn nicht passieren, somit musste Simon auf den engen Wegen wohl oder übel in den Energiesparmodus gehen. So erreichte er nach 01:52.31h als Gesamt-Fünfter und Zweitplatzierter in der AK Herren das Ziel und freute sich darauf, nach Bikewash, Einladen und Duschen erstmal eine Currywurst zu essen und endlich wieder im trockenen zu sitzen.
Albtraufmarathon Gruibingen
Am Sonntag, den 11.09.2016 startete Simon beim Gruibinger Albtraufmarathon auf der Langstrecke über 93 km und 2800 hm.
Da die Strecke durch Simons weitläufigeres Trainingsgebiet führte, ging er entsprechend motiviert an den Start und wusste bereits, wie er seine Körner am besten verteilt.
Nach etwa 5km lockerem einrollen (JA, es gab keinerlei Fluchtversuche an der Spitze !!!) stand der erste Anstieg bevor.
Aufgrund der grobsteinigen und Laubbedeckten Oberfläche des sehr steilen Weges zur Kreuzkapelle in Gosbach wurde das Feld ordentlich gestreckt.
Simon erreichte das Ende des Anstieges ohne weitere Begleitung und fuhr daher erstmal moderat, bis von hinten eine Gruppe aus 7 Fahrern auffuhr. In dieser Konstellation ging es am schönen Albtrauf entlang, wo immer wieder kleine Trailabschnitte eingebaut wurden. Auf einer schnellen Abfahrt in Richtung Gammelshausen riss Simon unbeabsichtigt eine Lücke, die er in den folgenden Anstiegen aber konstant ausbaute.
Mal flowig, mal etwas technischer und ab und zu auf normalen Schotterpassagen führte die Strecke abwechslungsreich über Bad Boll, Eckwälden und Kaltenwang auf den Boßler. Angefeuert durch die vielen Wanderer, fuhr es sich dort hinauf fast wie von allein.
Danach folgten noch zwei zackige Anstiege, die Simon aber nicht mehr aus dem Tritt bringen konnten, so dass er nach 4:16h in Gruibingen die Ziellinie als zweitplatzierter Hobbyfahrer nach Markus Westhäuser (Bike-O-Rado Team, 3:44h) erreichte und sich den ersten Platz in der AK Herren sicherte.
Traditionell gab es zur Siegerehrung einen Geschenkkorb mit "guader Wuuscht ond am Sortimend von dr Hilsabeck-Brauerei"

„Rund um den Säuling“

28. August 2016

 

Eine Mail von Tina ! „Hey Leute, wie wär´s mit ner Rund radeln am Sonntag ?“

Klar ! Super ! Bin dabei ! Teilnehmer waren schnell gefunden. Da drängte sich die Frage auf wohin ?

MTB ? Lechtal ? Thaneller ? Auf jeden Fall was mit Hütteneinkehr !

Hajo blätterte ne Bikezeitung durch und stolperte über eine Streckenbeschreibung im Ostallgäu. Das machen wir !

(Was sich da so gut anhörte war Moser’s Klassiker „Rund um den Säuling“.)

Die Wetteraussichten waren top und so trafen sich Tina, Simon, Uli, Markus, Peter und Marc am Parkplatz unterhalb vom Alatsee.

Da sich die Stechmücken uns als ihr 2. Frühstück auserkoren hatten, war es gut dass wir pünktlich um 9 Uhr vom Parkplatz los rollten.

Uli führte uns – quasi in ihrem Heimrevier - über Bad Faulenbach auf abwechslungsreichen Waldwegen direkt nach Hohenschwangau.

Bei den Schlössern angekommen, liebäugelte Tina zwar kurz mit einer Kutschenfahrt, aber (nicht nur) die lange Warteschlange der Japaner waren Argument genug, auf dem MTB zu bleiben.

Gleich ging es zackig bergauf bis zur Bushaltestelle unterhalb der Marienbrücke. „Hier ist uns eindeutig zu viel Trubel “. Also fuhren wir gleich weiter Richtung Bleckenau/Pöllatbachtal.

Zugegeben, einem E-Biker mussten wir uns bergauf geschlagen geben.

Aber WIR hatten uns die Einkehr in der Jägerhütte wenigstens verdient. 

Gestärkt mit Kaffee und Kuchen wartete der Schützensteig – ein gut fahrbarer Trail – auf uns, der jedem ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte.

Peter hatte zwar eine Reifenpanne, aber die war ruckzuck repariert.

Zwischen Motorrädern und Autos düsten wir die Straße zum Plansee hinunter und waren heilfroh dass wir kurz vor dem See rechts ab auf den Altenbergweg abzweigen konnten. Im Schatten der „Soldatenköpfe“ führte die Strecke auf Forstwegen durch ein schönes Tal.

Kurz vor der Neuwaldhütte : „…wo bleibt Tina…?“

Tina war auf der schnellen Forstweg-Abfahrt gestürzt. Aber außer ein paar Schürfungen war Gott sei Dank nichts passiert.

Gemeinsam trugen wir unsere Bikes hinunter zu einem Bach den wir querten und der Selbstauslöser hielt den perfekten Bike-Tag auf einem Foto fest.

Nach der Melkalpe mussten wir den extrem steilen Abzweig Richtung Dürrenbergalpe schieben, ehe wir wieder auf den normalen Forstweg mündeten. Auf der Alpe angekommen wurden wir mit freier Fernsicht übers Lechtal, Kaspressknödel und Hüttennudeln belohnt.

Anschließend gab es eine rasante Abfahrt hinab bis zum Urisee.

Von Reutte Richtung Pflach versuchte Peter sich wohl für die „Hamsterrad-WM“ zu qualifizieren. Sein Schalthebel war gebrochen und so musste er im kleinsten Gang – quasi wie ein Hamster - mit höchster Trittfrequenz über Pinswang, Vils zurück zum Alatsee spulen.

Danke Tina für Deinen Anstoß zu diesem wirklich perfekten Bike-Tag.

Sonne pur ! Optimale Temperaturen ! Landschaftlich – a Traum ! Fahrspaß auf schnellen Abfahrten und einem klasse Trail. Dazu noch leckerer Kuchen und ein super Team(2race). Das Ganze schreit nach Wiederholung.

6-Stunden-Rennen Blaubeuren
Am Samstag, den 27. August 2016 startete Simon wie schon im vorigen Jahr als Einzelfahrer beim 6-Stunden-Rennen in Blaubeuren.
Wie immer begann der Renntag bei der sehr gemütlichen Veranstaltung im Blaubeurer Ortsteil Sonderbuch erstmal mit der Abholung der Startunterlagen und einem anschließenden ausgiebigen Frühstück.
Nachdem um 10 Uhr der LeMans-Start erfolgte, versuchte Simon, sich erstmal langsam in das Rennen einzufinden und peilte eine Rundenzeit von 10 Minuten an. Trotz lockerer Fahrweise waren die Rundenzeiten in den ersten 2 Stunden immer etwa 30s schneller als geplant. Da Simon ohne Betreuer startete, hatte er während des Rennens jedoch auch keinerlei Informationen zur aktuellen Platzierung, also fuhr er konstant eine Runde nach der anderen.
Nachdem die erste Häfte des Rennen vorüber war, meldeten sich seine Beine aufgrund einer unfreiwillig etwas länger geratenen Rennradrunde am Vortag, was sich dann auch in den Rundenzeiten bemerkbar machte.
Aufgeben kam jedoch nicht in Frage - Simon spulte weiterhin eine Runde nach der anderen ab.
Die zweite Hälfte des Rennens verging auf der kurzweiligen Runde über ca.  3,4 Kilometer und 75 Höhenmeter dann irgendwie doch wie im Flug.
Erst, als Simon um kurz nach 16 Uhr über die Ziellinie fuhr, wurde ihm mitgeteilt, dass er mit 36 gefahrenen Runden den 3. Platz unter den männlichen Einzelfahrern belegt hatte, woraufhin die Freude groß war, da die Entscheidung zum Start ursprünglich gar nicht geplant war, sondern ziemlich spontan gefallen ist.
An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Herrn Günther vom RSC Kempten, der nicht zum ersten Mal kurzfristig das Reichen der Trinkflaschen während des Rennens übernahm, sowie an die hilfsbereiten Damen an der Verpflegungsstation !!!

   

Rennradurlaub Porec / Kroatien 2016

 

Freitag 25.03.

Frühes aufstehen war angesagt denn Treffpunkt war Morgens um 3 Uhr der Rasthof Lechwiesen bei Landsberg a. Lech. Tina, Markus und Simon kamen aus Kempten, Hajo und Markus „Junior“ aus Obergünzburg, Peter und Marc - der Bike-Transport - aus Richtung Bad Grönenbach. 

Aufgrund der durch Flüchtlinge verschärften Grenzkontrollen, rechnete Peter mit seinem VW-Caddy im „Handwerkerstyle“ damit, an der Grenze auf jeden Fall kontrolliert zu werden. Aber es kam anders. Schon morgens um 2:45 Uhr - kurz nach Ottobeuren - leuchtete die Kelle der Ordnungshüter und es ertönten die Worte „Verkehrskontrolle, was haben Sie geladen ?“  Die Frage „Kommen Sie gerade vom Biken ?“ beantworteten wir aufgrund der Uhrzeit mit einem schmunzelnden: „äääähhh…. Nein !“. „Warum haben Sie denn so viele Bikes dabei“ war schnell erklärt, es gab ein Lob über die perfekte Ladungssicherung, und so erreichten wir auch pünktlich den Rasthof nahe Landsberg.

Andi und Undine aus Aschaffenburg sollten wir direkt in Porec treffen. 

 

Nach einem ersten kurzen, müden Kennenlernen rollten wir pünktlich auf die Autobahn. Über München, Salzburg, Villach, durch Slowenien, Ljubljana erreichten wir gegen 12 Uhr unser Ziel Porec in Istrien.

Im Hotel Valamar Pical, das unsere Herberge für die nächsten 9 Tage sein sollte, waren die Zimmer leider noch nicht bezugsfertig.  Also entschlossen wir uns gleich mit der Einrollrunde zu starten. Während dem Ausladen der Bikes, kamen auch Andi und Undine aus Aschaffenburg am Hotel an. Das nenne ich mal perfektes Timing ! 

So konnte es los gehen zur ersten, gemeinsamen und lockeren Einrollrunde zum Fjord Limski. 

 

Samstag 26.03.

Markus hatte für jeden Tag Touren vorbereitet und so trafen wir uns täglich um 9:30 zur Abfahrt. 

Die erste Tour sollte uns nach Slowenien führen. Bei Vizinada gab es eine tolle Abfahrt bevor es ein Stück durch das Mirna-Tal ging. Das Wetter war zwar schön, aber die 11°C fühlten sich schon ziemlich frostig an. Da war der Radlerberg gerade willkommen. Beim gemütlichen hochkurbeln, wird es einem wenigstens warm. 

An einer abgelegenen Kreuzung entschlossen wir uns, die Gruppe zu teilen. Die 2 Markusse mit Simon wollten noch weiter nach Slowenien, während Peter, Hajo und Marc es etwas ruhiger angehen lassen. Beim Verabschieden näherte sich schon wieder ein Ordnungshüter. Diesmal ein kroatisches Exemplar, das mit Blaulicht auf sich aufmerksam machte und direkt neben uns stoppte.

Hajo begrüßte ihn mit einem freundlichen „Alles Gut !“. (Un)freundlich ertönte ein grimmiges „Nix Gut !“. 

Um ihn milde zu stimmen, rückten wir unsere Räder 1 Meter näher an den Straßenrand, verabschiedeten uns und schmunzelten noch lange über diese Begrüßung. „Willkommen in Kroatien“.

 

Sonntag 27.03.

Die Wetterprognosen kündigten für Montag einen Regentag an, den wir sogleich als Ruhetag einplanten. 

Die anderen Tage sollten zwar schön, aber mit 12-14C ebenfalls frisch werden.

Um uns den Ruhetag auch zu verdienen, nahmen wir uns eine größere Runde vor. 

Gut eingepackt starteten wir bei 12°C über Baderna, Pazin an die Ostküste nach Labin. 

Eine wiederum sehr schöne Tour mit einer tollen Abfahrt bei Gračišće. Die Altstadt von Labin ließen wir ohne Rast links liegen und erreichten nach einem gut fahrbaren Anstieg den netten kleinen Ort Barban. 

Mit gut 80km und 1200 Hm waren wir uns alle einig: Hunger !

Markus und Tina schwärmten von der guten Pizza in der Pizzeria des kleinen Ortes. 

Gerade als wir ankamen beendete eine andere Radlergruppe ihre Rast und machte sich wieder auf den Weg. 

Scheint also ein Geheimtipp zu sein. Und es war lecker !

Gut gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Noch knapp 50km waren es bis Porec. 

Über Petehi, Cere, Zminj, Tinjan kamen wir wieder nach Baderna. Diese Rennstrecke kannten wir bereits vom Vortag und ließen es nochmal richtig krachen. Mit um die 40km/h „flogen“ wir quasi zurück zum Hotel und hatten uns den Ruhetag wirklich verdient. 

 

Montag, 28.03.

Also Ruhetag ! Das Wetter am Montag war gar nicht so schlecht, wie der Hotel-Wetterbericht angekündigt hatte. 

Trotzdem ließen wir es gemütlich angehen. Frühstücken, etwas faul sein, dann schlenderten wir gemeinsam in die Altstadt von Porec und kehrten in einer Vinothek am Hafen ein.

Heiße Schokolade, Cappuccino oder ein Chardonnay nach Empfehlung des freundlichen Kellners. 

Ja, wir ließen es uns wirklich gut gehen. Feine Oliven zum Wein und den wohl besten – oder soll ich lieber sagen „mächtigsten“ – Schokokuchen des Urlaubs.

Am frühen Nachmittag wurde es aber Zeit, zurück ins Hotel zu gehen. Für den heutigen Nachmittag stand ein Highlight auf dem Programm: Ein Foto und Video-Vortrag von Andi über das MTB-Etappenrennen Tankwa-Trek 2015 in Südafrika. Andi und Undine sind Mitgründer des Vereins „Es geht doch e.V.“  (www.esgehtdochev.de.)

Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, erkrankte Menschen zu motivieren, und sie dabei zu unterstützen durch Sport neue Ziele und neue Lebensenergie zu bekommen. 

Projekte und Leistungen werden gefördert, die Krankenkassen nicht übernehmen, aber den Menschen gut tun und langfristig weiter bringen.

Andi und sein Freund Gregor Lang - dem bei einer Bandscheibenoperation das Rückenmark verletzt wurde und der seither teilquerschnittsgelähmt ist -  setzten sich das Ziel beim 3-Tages-Etappenrennen in Südafrika an den Start zu gehen. 

Mit dieser körperlichen Einschränkung erscheinen 300km im Nationalpark nördlich von Kapstadt eigentlich als unmöglich. Doch das Motto „Machen, Machen, Machen“ war für die beiden Programm und so finishte das 2er-Team nach gründlicher Vorbereitung souverän.

Andi präsentierte faszinierende Fotos und mitreißende Filme und wir waren alle beeindruckt. Von der Landschaft, dem Bike-Spaß, der Musik aber vor allem vor der grandiosen Leistung. Größten Respekt vor Eurem Engagement !

 

Dienstag, 29.03.

Genug der Erholung! Auch unsere Räder hatten genug Ruhe im Radkeller und wollten wieder ausgeführt werden. 

Am Dienstag stand die sog. „8er-Schleife“ mit Rast in Rovinj auf dem Programm. 

Eine wiederum sehr schöne Runde und wie soll es auch anders sein, die Einkehr direkt im Hafen von Rovinj durfte nicht fehlen. Ein überaus schöner Ort, mit gemütlichen Cafés, Restaurants, netten Kellnern und gutem Essen.

Da war ja noch was. Hajo und Markus Junior hatten während der 7 stündigen Anreise im Auto eine klassische Männerwette geschlossen. Ein Bierchen wurde ausgelobt für ein erfrischendes Bad im Meer. Gesagt, getan. Markus ließ sich nicht lumpen und stürzte sich mutig in die erfrischenden Fluten. Dieses Bier war echt verdient.

 

Mittwoch, 30.03.

Der Wetterbericht zeigte stetig Wetterbesserung an. Sowohl Wetterlage als auch die Temperaturen erfreuten das Radlerherz Tag für Tag.  Euphorisch nahmen wir die Königsetappe in Angriff. Den 900m hohen Berg Ucka galt es zu erklimmen. 

Einige hatten sich sogar noch eine zusätzliche Schleife mit 2700 hm vorgenommen. Und das im Frühjahrstrainingslager! Allen Respekt ! 

Je näher wir dem Ucka entgegen rollten, umso dunkler wurden die Wolken. Der ganze Berg stand bereits komplett in Wolken. In unserer Euphorie hatten wir zwar täglich das Wetter von Porec beobachtet, aber leider nicht das von der Ostküste. 

10°C am Fuße des Berges, dichte Wolken und erste Regentropfen waren genug Argumente - wir drehen ab! 

Je weiter wir Richtung Heimat fuhren, umso heller wurde der Himmel wieder. Auch wenn wir unser eigentliches Ziel aufgeben mussten, wurden es sportliche 145 km mit 1770 Hm an diesem Tag.

 

Donnerstag, 31.03.

Am Donnerstag war Abschied angesagt. Markus und Hajo mussten abreisen denn Markus Junior hatte sich eine kleine Europadurchquerung vorgenommen. Von Kroatien direkt weiter zum Musical nach Hamburg durchstarten.

Also war am Vormittag eine letzte gemeinsame Ausrollroll-/Verabschiedungsrunde angesagt. 

Über Novigrad radelten wir die Küste entlang, vorbei an Umag  bis nach Savudrija. Bei Valica sollten sich unsere Wegen trennen. Aber nicht ohne ein letztes Gruppenfoto. Wer sollte dieses Erinnerungsbild denn machen? Allein auf weiter Flur…. Klar, der Selbstauslöser !

Markus Junior positionierte das Handy auf dem Fahrradsattel, aktivierte den Selbstauslöser und spurtete zur Gruppenaufstellung… Uuuuund….das Handy fiel um. Dies wiederholten wir einige Male bevor wir diese Schieflage einfangen konnten.

Das Gruppenfoto steht stellvertretend für diesen Radurlaub. Wir waren eine lustige Truppe und hatten wirklich viel zu lachen.

Hajo und Markus machten sich leider auf den Weg. 

Für Simon, Markus, Peter, Marc und Tina sollte der weitere Tag zur Einkehrrunde werden. Zunächst lud das Künstlerdorf Groznjan mit seiner verwinkelten Altstadt zur Einkehr ein. Mit leckerer Pasta wurden die Kohlenhydratspeicher aufgefüllt. 

Vom Radlerberg gings bergab, wir überquerten das Mirnatal und in Motovun war Cappuccino-Pause angesagt. 

Markus und Simon erklärten der kroatisch sprechenden Bedienung Ihren Appetit auf Palatschinken. Con Chocolato ? Si !

Etwas überrascht über die Süßspeise wunderte sich Simon: „haben wir nicht irgendwas mit Schinken bestellt?“

„Jaaaa, Schinken mit Chocolato….“ Die Stimmung war ausgelassen.

 

Freitag, 01.04.

Einen weißen Fleck zeigte die Landkarte Istriens noch. Die südliche Region um Pula. Also kämpften wir uns am Freitagmorgen bei teils heftigem Gegenwind gen Süden. 

Nach 65 km erreichten wir das Kolosseum von Pula. Zwar waren wir abgekämpft, aber der kühle Wind machten jeden Aufenthalt unangenehm. In der Nähe von Medulin, im Örtchen Liznjan brauchten wir endgültig eine Pause.

Von außen sah die Kneipe ganz einladend aus. Wir hatten Durst und Hunger, aber zu essen gab es leider nichts. Die Bedienung bot aber an, wir könnten gerne im Supermarkt was kaufen und hier essen. 

Gesagt, getan. Salami, Schinken, Käse und ein paar Semmel ergaben eine zünftige Brotzeit die wir uns echt verdient hatten. Auf einer ruhigen Strecke über kleine Nebensträßchen erreichten wir nach 164 km am späten Nachmittag unser Hotel.

 

Samstag, 02.04.

Letzter Tag und darum ganz gemütliches Ausrollen. Eine kleine Runde war genau richtig. 

Im Hafen von Umag genossen wir die Sonnenstrahlen, den Blick aufs Meer, relaxten und gönnten wir uns leckere Eisbecher. 

 

Am Abend genossen wir noch ein letztes Mal gemeinsam das wirklich sehr gute Abendessen des Hotels. 

Tina, Markus und Simon machten sich direkt nach dem Abendessen auf den Heimweg ins Allgäu. 

Andi und Undine wie auch Peter und Marc blieben noch eine weitere Nacht.

 

 

Es waren tolle Tage, klasse Strecken, schöne Altstädte und die Gruppe funktionierte perfekt. 

Es gab keine Pannen und vor allem keine Unfälle.

Wir hatten sehr viel Spaß. Sowohl tagsüber beim Radeln, beim Einkehren, auf dem Hotelbalkon, beim Abendessen und auch an der Hotelbar.

 

Mit ca. 950 km und etwas über 11.000 hm in den Beinen freuen wir uns auf die Radsaison 2016 und die ein oder andere gemeinsame Ausfahrt.

 

Vielen Dank an 

Peter für den Radtransport

Andi für den beeindruckenden und mitreißenden Vortrag. Respekt für Euer Engagement !

und vor allem an

Markus für die Organisation und die tolle Tourenauswahl

 

 

6-Std-Rennen Blaubeuren
22. August 2015

Heute startete das aus Manuel Neher, Paul Krecu und Simon Gonzalez bestehende Team2Race-Trio beim 6h-Benefiz-Rennen in Sonderbuch bei Blaubeuren.
Alle 3 Fahrer wagten sich bei hervorragendem MTB-Wetter als Einzelfahrer auf die ca. 3,5 km lange Strecke, die sich aus mehreren abwechslungsreichen Anstiegen und Abfahrten zusammensetzt.
Manuel und Simon fuhren wie schon beim 12-h-Rennen in Diessen zu Beginn erst einmal einige Runden miteinander, um in das Rennen zu finden und nicht zu überpacen.
Auch Paul fuhr nicht weit hinter den beiden, doch bei ihm passte an diesem Tag das Gesamtpaket aus Leistung und Psyche nicht. Er kämpfte einige Runden gegen seinen inneren Schweinehund an, aber gab dann auf. Somit verspeißte er seinen Nudelteller pünktlich um 12 Uhr, während Manuel und Simon sich auf der Strecke mit der Führungsarbeit abwechselten und von den leckeren Nudeln nur träumen konnten.
Energie gabs für die beiden bis 16:00 Uhr lediglich aus der Tube, gereicht durch die Begleiterinnen, die das komplette Rennen gemütlich von der Bierbank am Streckenrand beobachteten.
Das Duo munkelte immer wieder, ob sie wohl das ganze Rennen ohne Defekt bestehen würden, denn in beinahe jeder Runde schlug der Pannenteufel auf der letzten doch sehr dafür prädestinierten Abfahrt zu.
Ca. 1,5 Stunden vor Schluss bekam Simon noch einmal einen Leistungsschub und forcierte sein Tempo.
Am Ende kam Manuel mit 34 Runden auf Platz 8 ins Ziel und Simon mit 36 Runden auf Platz 6.
Damit bestätigten beide ihre Leistung aus Diessen, und erhielten bei der Siegerehrung wie all die anderen Teilnehmer eine große Packung Nudeln, die das versäumte Mittagessen dann doch wieder relativierte.


12 Stunden EM rund um dem Schatzberg/Dießen

01. August 2015

 

Tolle Platzierungen gab es heute bei der 12-Stunden Europa-meisterschaft in Dießen/Ammersee. Simon und Manuel feierten eine tolle Premiere beim ersten Start als Einzelfahrer. Ulrike und Markus konnten sich in einem starken Feld von 2er Teams behaupten. 


Simon und Markus sind schon am Freitag nach Dießen aufgebrochen und haben zum Schutz vor dem zu erwartenden Regen unser "Fahrerlager" aufgebaut. Das Zelt aus den 70igern war jedenfalls einzigartig im Fahrerlager.

 

Am frühen Morgen waren alle Starter hoch motiviert im Fahrerlager. Eine Einrollrunde konnten wir uns diesmal sparen da alle Fahrer die Strecke kannten. Die letzten Strategien wurden besprochen.....und dann pünklich um 8:00 Uhr fiel der Startschuss.

 

Die Stimmung in der Wechselzone war super, die Verpflegung top, die vielen Helfer und Streckenposten immer freundlich, die ganze Orga einfach klasse.  Auch die Stimmung unter den Fahrern war spitze, immer fair und freundschaftlich.

 

Simon und Manuel gingen das Rennen verdammt schnell an und konnten auch sehr lange die tollen Rundenzeiten halten. Erst gegen Ende wurden die Runden etwas langsamer gefahren und es gab kurze Pausen zur Verpflegung im Zelt. Für unsere Rennverpflegung bedanken wir uns auf diesem Weg bei Aktiv3 für die tolle Unterstützung mit Pulver, Riegel und Gels.

 

Ulrike und Markus konnten das Ergebnis von 2014 mit exakt der selben Rundenanzahl und gefahrener Zeit bestätigen. Leider war Ulrike vor dem Rennen etwas krank und musste bei den vielen Runden heftig kämpfen. Die beiden gingen diesmal recht früh ins 1/1 und konnte daher das Tempo stets hochhalten.

 

Auch das Wetter war auf unserer Seite, es hat nur gegen Mittag kurz zur Abkühlung etwas genieselt. Danach war das Wetter perfekt!


Am Ende konnten wir uns über richtig tolle Platzierungen freuen. Markus und Ulrike schafften es mit 34 Runden in der Mixed-Wertung auf den 6. Platz  - in der Herrenklasse erreichte Simon Platz 6 und Manuel Platz 8. 


Wir hatten riesen Spaß, trotz der "Schinderei" und freuen uns schon auf das nächste Jahr. Dießen wir kommen wieder!!!



21. Juni 2015

Black Forest Marathon Kirchzarten


Heute ging es für Simon mit einer perfekten Wettervorhersage im Gepäck (16 Grad und bewölkt) nach Kirchzarten in den Schwarzwald, wo nach einer einjährigen Pause wieder der Black Forest Ultra Bike Marathon stattfand.


Am Startort der Powertrack-Runde über 89 km angekommen, zeigte sich das Wetter jedoch von einer anderen Seite. Dauerregen und 10 Grad senkten die Motivation erheblich. Der Start erfolgte in Hinterzarten. Nachdem am Anfang ein ziemlicher Stau auf der Strecke herrschte, konnte man am 2. Anstieg endlich besser überholen, und so nahm der Wettkampf seinen Lauf. Angespornt durch zahlreiche Zuschauer wie z.B. an der Steilrampe in Aftersteg, wo echtes Alpe d'Huez-Feeling herrschte, brachten die Motivation und damit auch die Leistung wieder in Schwung.


Nach 4 Stunden und 11 Sekunden erreichte Simon das Ziel in Kirchzarten, wo plötzlich auch die Sonne aus den Wolken hervorkam.
Wider der eigenen Erwartung fuhr Simon in der AK Herren auf einen tollen 5. Platz, und auch der 13. Platz in der Gesamtwertung mit insgesamt 441 Teilnehmern war letztendlich ein absolut zufriedenstellendes Resultat an diesem Tag.



13. Juni 2015

Heimrennen Pfronten

 

Heute waren die Bedingungen einfach super für ein Rennen. Es sah zwar vor dem Start recht düster aus und um den Edelsberg hingen dicke Gewitterwolken. Diese haben sich schnell verzogen und es war mit einem Sonne-Wolke-Mix ideal für die vielen Höhenmeter rund um Pfronten.

So standen wir zu fünft am Start (leider konnte Stefan aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren.....hat uns aber an der Strecke angefeuert). Die Stimmung war motiviert und locker, wir haben uns alle auf ein tolles Rennen gefreut.

 

Simon hat sich auf die Extremstrecke gewagt und diese auch in einer tollen Zeit geschafft. Selbst seine gerissene Kette konnte ihn nicht stoppen. Kettenglied und Werkzeug war in der Trikottasche und so konnte die Fahrt nach kurzer Unterbrechung weitergehen.

 

Ulrike, Markus, Manuel und Christian waren auf der Marathonstrecke am Start. Auch für uns lief es richtig gut, wir konnten ordentlich Tempo machen und das auch halten. Das Rennen war extrem fair und mit den vielen Zuschauern an der Strecke ist die Motivation nie eingebrochen.

Markus hatte auf der Abfahrt vom Breitenberg einen Platten - aber sofort viele helfende Hände zur Seite, die ihn unterstützt haben. (Vielen Dank an Sebastian Höß vom Team Greiner und den Bergwachtler mit der großen Pumpe) So konnte er sein Rennen mit einer sensationellen Zeit beenden.

Bis auf einen kleinen Sturz von Ulrike, der aber ohne größere Blessuren abgegangen ist, sind wir alle gut ins Ziel gerollt. Christian ist bei seiner Pfronten Premiere gleich mit einer super Rennzeit ins Ziel eingefahren.

 

Mit unseren Ergebnissen können wir alle sehr zufrieden sein. Jeder hat erreicht, was er sich vorgenommen hat....und vor allem hatten wir alle Spaß.

 


09. Mai 2015

Schlammschlacht in Obermarchtal

 

Das Wetter war etwas durchwachsen, so hat es bald nach dem Start kurz heftig geregnet, was die Strecke schlammig und schmierig werden lies - dementsprechend sahen wir im Ziel auch aus.

Der Start war schnell, aber sehr fair und wir sind gut weggekommen. Markus konnte sich recht schnell einer super Truppe anschließen und die Strecke in einer klasse Zeit zurücklegen.

Ulrike hat von Anfang an gekämpft. Sie konnte lange Zeit als vierte Frau fahren, dies dann aber nicht ganz halten - ohne permanenten Windschattengeber ist das bei dem hohen Tempo auch nicht so einfach. Trotzdem war die Zeit super und der Platz auf dem Podest kann sich sehen lassen.

Simon hat alles gegeben und trotz Trainingsrückstand eine top Platzierung eingefahren. Aufgrund der tollen Resultate steigt die Motivation für weitere Rennen.

Bericht Team2Race | Radurlaub Emilia-Romagna (26.03. - 04.04.2015) von Céline + Ingo

 

 

Tag 1 | Ankunftstag | 49 km 527 hm

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung im Hotel hatten wir den Ankunftstag für eine kleine Erkundungstour auf eigene Faust ins Hinterland genutzt, um uns mit der Gegend vertraut zu machen und für die kommenden Tage im Trainingsgebiet von Marco Pantani aufzuwärmen. Zur Halbzeit der ersten Ausfahrt folgten wir alle brav dem Vorschlag von Hajo, den ersten Anstieg des Urlaub nach Gemmano hoch zu bewältigen ("Des guate an a Gruppe isch halt d´r Zwang!") . Voller Freude fuhren wir nach Überquerung des "Gipfels" in die steile und mit vielen Kurven gespickte Abfahrt wieder den Berg hinab. Diese Freude aber währte nicht lange, da wir nach ca. 1 km nur noch Matsch von den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage auf der Straße vorfanden und zum Schieben der Räder durch diese Sauce gezwungen waren. Abseits der Straße zu laufen brachte noch weniger, da man dort fast knöcheltief einsackte, was Ingo hautnah erleben durfte. Aber egal, davon ließen wir uns die Urlaubsstimmung nicht im Geringsten vermiesen.

Tag 2 | Regen- und damit Ruhetag

Den verregneten zweiten Tag nutzen wir zu einer Erkundung von Riccione und seinem wunderbaren Markt (mit Gürtelschnallen und Handyschalen) und dem Besuch des Marco Pantani-Museums in Cesenatico. Ebenso ließen wir uns es nicht nehmen, uns für die überaus herzlich Begrüßung der Chefin des Hotels ganz im Stile eines italienischen Gigolos mit einem Strauß Blumen zu überraschen. An einer leichten Röte in ihrem Gesicht konnten wir erkennen, dass uns dies offensichtlich gelungen war ;)

Tag 3 | 1. Tour mit Guide Ivan

104 km 1.306 hm

Sonnenstrahlen begrüßten uns am ersten "richtigen" Rad-Urlaubs-Tag genauso freudig wie unser Guide der kommenden Tage: Ivan. Ivan bescherte uns reichlich Freude, hatte mit seinen 50 Jahren als noch aktiver Rennfahrer in der Seniorenklasse eine beachtliche Form. Ebenso konnte er uns als professionell ausgebildeter Tänzer mit Berichten über vergangene und kommende Auftritte in Opernhäusern wie Mailand oder Verona recht beeindrucken. Nach einer Cappuccino-Pause führte uns der Weg an der wunderschönen erhöhten Küstenstraße "Panoramica" zum Hotel zurück. Die erste längere Ausfahrt verschaffte uns leider auch einen Eindruck der insgesamt miserablen Zustände italienischer Straßen in diesem Gebiet. Dies bedeutete also für uns alle, stets für Schlaglöcher jeglicher Größe gewappnet zu sein. Zum Glück verlief bis auf einen Platten an Célines Hinterrad zu einem späteren Zeitpunkt der gesamte Urlaub pannenfrei :)

Tag 4 | 2. Tour mit Guide Ivan | 108 km 1.178 hm

Die zweite Ausfahrt mit unserem Guide lies uns auch Bekanntschaft mit männlichen und weiblichen Fahrern/Hotelgästen aus einer benachbarten Alpenrepublik machen. Diese waren gleich doch recht ungestüm und stürmten des Öfteren - den weiteren Weg nicht kennend - der Gruppe voraus. Doch gleich am nächsten Berg wussten dann jeder wieder "...wo er steht!“. Auch die folgenden Tage erheiterten uns daher immer wieder :)

Tag 5 | 3. Tour mit Guide Ivan | 106 km 1596 hm

Die dritte lange Tour spülte uns dann Fahrer des Friedrichshafener und Ravensburger Radsportclubs in die Gruppe. Einer davon legte einen doch recht unkonventionellen Fahr- und Kurvenstil an den Tag, was der Guide oftmals mit einem langezogenen "....uuuuuu....tz!" quittierte. Am Ende dieser Tour begleitete Ingo einen überaus heiteren Zeitgenossen unserer schwäbischen Radsportkollegen nach Defekt in unser Hotel zurück.

Tag 6 | 4. Tour mit Guide Ivan | 129 km 1.501 hm

Während wir zu unserer 4. Tour mit Ivan aufbrachen, machte Peter an diesem Tag seinen Ruhetag und lernte am folgenden Tag den anderen Tourguide des Hotels, Ivano, und seine Vorliebe für den italienischen Rotwein während der Ausfahrten kennen ;).

Tag 7 | Ruhetag

Markus, Hajo, Tina und Kerstin nutzen die Gelegenheit für einen Ausflug ins nahe gelegene San Marino. Dort bestaunten sie zum 1. April eines jeden Jahres die bunte Zeremonie der Amtseinführung der Capitani Reggenti („regierende Hauptleute“, manchmal auch „regierende Kapitäne“ von San Marino genannt). Céline und Ingo unternahmen mit Guide Ivan und weiteren drei Fahrern eine kurze "Regenerationstour".

Tag 8 | 5. Tour mit Guide Ivan | 138 km 1.798 hm

Die längste Tour war zugleich auch eine der schönsten. Auch Peter überraschte uns und wohl auch sich, in welch guter Form er nach den längeren Zwangspausen der letzten Monate schon steckt - zumal diese Tour mit rund 1.800 Höhenmetern doch recht anspruchsvoll war. Chapeau!!!

Tag 9 | 6. Tour mit Guide Ivan | 135 km 1.710 hm

Dieser Tag mit der größten Gruppe aller Ausfahrten bescherte uns auch die unrhythmischste aller Ausfahrten. Doch als noch vor der Kaffeepause ein unruhiger Teil bereits frühzeitig weiter fuhr, verlief der Rest der Fahrt doch wunderschön....:) - auch weil der ein oder andere Draufgänger nach dem Mann mit Hämmerchen ("Hungerast" ;)) doch sogleich ruhiger wurde.

Alles in allem kann man ein tolles Fazit ziehen:

Hotel: genial - überaus nettes, familiäres, super motiviertes Personal. Sogar gab es für uns mit Halbpension ein tolles Büfett mit Salat, Nudeln und anderen kalten und warmen Gerichten nach jeder Ausfahrt im Hotel - Wahnsinn, sehr zu empfehlen: http://www.hotelfedora.it/de/

Gegend: tolle Natur (Appennin), die wellige und bergige Ausfahrten möglich macht. An der Küste ist es natürlich flach, doch verkehrsmäßig einfach nicht schön!

Straßen: insgesamt doch recht schlechter Zustand mit z.T. unentspannten Autofahrern

@ Markus: Vielen DANK nochmals für´s Organisieren :)

Marathon Oberstdorf 2014

 

 

Die Bedingungen beim diesjährigen Marathon in Oberstdorf waren einfach ein Traum. Der Wetterbericht hat Spätsommerwetter vorhergesagt und dementsprechend viele Fahrer waren am Start.

So auch Manuel, Markus und Ulrike. Da der Start schon morgens um 9:00 Uhr ist, war das Warmfahren eher eine Qual....gefühlte null Grad haben es in sich. Darum sind wir lange im Auto geblieben und erst spät zur Startaufstellung. Markus und Manuel kamen noch ganz gut rein, ich bin viel zu weit hinten gelandet, was sich auf den ersten km als recht ungünstig erwiesen hat - Tempo machen war einfach nicht drin.

Aber am ersten Berg entzerrte sich das Feld rasch und ich konnte mich weiter vor arbeiten.

Die Strecke war super befahrbar, die Stimmung unter den Fahrern fair und freundlich. Knackige Anstiege, einige Schiebepassagen, Abfahrt über die Skipiste und Trails haben es in sich und machen richtiges Marathon-Feeling.

Sturz- und Pannenfrei kamen wir alle drei mit super Zeiten ins Ziel.  Bei mir hat es sogar für einen 3. Platz in der Altersklasse greicht und so "mussten" wir noch auf die Siegerehrung warten. Das war aber bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen nicht weiter schlimm - so hat man Zeit zum Freundschaften pflegen, Fachsimpeln und ein wohlverdientes Eis gab es natürlich auch ;-)

 

von Ulrike

Rund um die Bergschmiede und

Eddy Merckx Classics in Salzburg

von Ingo

 

 

18. im Zielsprint (leider passierte vor mir ein Sturz und ich war raus aus den Podestplätzen). Dennoch bin ich in der Gesamtwertung
der Offenen Baden-Wuerttembergischen Meisterschaft auf Platz 5
hoch geklettert....! (40 km , 1 Std.) Ergebnisliste
AOK-Kern-Jedermannliga, Stand 09.09.2014 unter:

http://tqg.rsv-tailfingen.de/index.php/ergebnislisten)

 

Eddy Merckx Classics 68 km/860 hm/1:50 Std.)--> Platz 2 !!!!,
aber leider wude die offizielle Zeitmessung durch den Transponder
nicht ausgelöst!!! Scheiße, aber ich komme nächstes Jahr
wieder!!!

 

 

6-Stunden-Rennen Blaubeuren

 

Dieses mal wagten sich Manuel und Markus als Einzelfahrer an den Start.

Die Strecke war super. Viele technische Passagen, steile Anstiege und rasante Abfahrten machten es zu einem "richtigen" MTB-Rennen. Auch das Wetter war ideal, bedeckter Himmel und mäßige Temperaturen waren sehr angenehm. So haben die zwei Jungs dann auch ein bomben Ergebniss eingefahren. Markus kam bei den Masters auf den 2. Platz und Manuel in der allgemeinen Klasse auf den 3. Platz.  - Wir gratulieren herzlich!!!!

 

Wir möchten uns noch bei den zwei Mädels vom Team Radsport Greiner Lindenberg bedanken, die Markus so fürsorglich mit Riegeln und Getränken versogt haben, sodass er die 6 Stunden nicht einmal vom Rad steigen musste. Das war wirklich spitze von Euch!!

 

Alles in allem ein schönes Rennen mit heimeliger Atmosphäre, weil es nicht so groß und überlaufen ist. Die Orga und die Verpflegung war top.

 

 

Rennradurlaub Kerstin und Tina Juli 2014

 

Ursprünglich wollten wir, in Zürich beginnend, in der Schweiz einige Pässe mit dem Rennrad fahren. Doch bald sind wir wegen des wechselhaften und dann sehr schlechten Wetters irgendwann nach Südtirol geflohen.

Eine sehr schöne Tour konnten wir dennoch in der Schweiz fahren:

Sie führte uns bei noch sehr schönem, heißen Wetter von Zürich über Zug – Schwyz – Ibergereggpass – Einsiedeln – nach Richterswill am Züricher See, dort am See entlang wieder nach Zürich. Danach hatten wir uns eine ordentliche Portion Grillfleisch bei Kerstins Freunden in Zürich mehr als verdient.

Bewertung: ☺☺☺☻

Von Zürich fuhren wir in noch optimistischer Hoffnung auf gutes Wetter mit unserem geliehenen WoMo nach Andermatt. Leider zeigte sich der Ort von seiner schlechtesten Seite: 7°C und Dauerregen! Deswegen flohen wir (mit dem beheiztem WoMo) über schneebedeckte Pässe nach Südtirol.

Dort konnten wir bei warmem aber immer wieder wechselhaftem Wetter ein paar schöne Touren fahren, obwohl wir keinen Tag ohne (Gewitter-)wolken hatten, unter anderem:

Von Lana aus über Eppan, über den Mendelpass nach Fondo, an „unserer lieben Frau“ vorbei, nochmals hoch zum Gampenjoch, von dort aus nur noch Bergabrollen zurück nach Lana. Einkehr in einem kleinen Café in Fondo, wo wir für wenig Geld riesige Sandwiches und sehr leckeren Cappuccino bekommen haben.

Bewertung: ☺☺☺☻

Unsere Favoritentour startete in Leifers, wir bahnten uns in den verwirrenden Straßen durch Bozen unseren Weg Richtung Karerpass, wählten aber nicht den viel befahrenen Pass sondern eine traumhaft ruhige Nebenstrecke (besserer Ausblick, mehr Schatten, keine Autos), von der aus wir über San Valentino di Campo und Welschnofen auf den Pass gelangten. Beim Runterfahren wäre Licht für den über 1 km Tunnel hilfreich gewesen. Wegen der superschönen Nebenstrecke beim Hinaufradeln und des türkis schimmernden Karersees eine sehr tolle Tour!

Bewertung: ☺☺☺☺

Das war ein Ausschnitt unserer schönsten Ausflüge, wir haben auch mal gefaulenzt, schließlich waren wir im Urlaub!

 

12 Stunden EM rund um dem Schatzberg/Dießen

 


Mit drei 2er Teams sind wir zum 12 Stunden Rennen rund um den Schatzberg angetreten. Markus und Ulrike (als Mixet), Manuel und Simon (schon letztes Jahr in dieser Zusammenstellung sehr erfolgreich) und Ingo mit Hans-Joachim (unsere zwei Rennradler, die mal ausprobieren wollten, wie so ein MTB-Rennen ist).

Markus ist schon am Freitag nach Dießen aufgebrochen und hat unser "Fahrerlager" aufgebaut. Das Zelt aus den 70igern und die fehlenden Werbebanner sind schon etwas herausgestochen ;-) Auch dass wir ohne jedliche Betreuer an den Start gehen hat für einige Verwunderung gesorgt......aber wir haben das auch allein im Griff gehabt.

 

Am frühen Morgen des 26. Juni haben wir uns dann alle getroffen, sind noch gemütlich die Runde einmal abgefahren und waren hoch motiviert, den ganzen Tag unser Bestes zu geben. Die letzten Strategien wurden besprochen.....und dann pünklich um 8:00 Uhr fiel der Startschuss.

Schon gleich zu Beginn gab es die ersten Pannen, Ingo ist gestürzt - fuhr aber trotz blutiger Knie und zerrissenem Trikot den ganzen Tag weiter. Auch als es ihm in der dritten Runde das Hinterrad komplett zerschossen hat, war sein Elan ungebrenst (ein Kollege hat ihm freundlicherweise mit einem Laufrad aushelfen können).

Die Stimmung in der Wechselzone war super, die Verpflegung top, die vielen Helfer und Streckenposten immer freundlich, die ganze Orga einfach klasse.  Auch die Stimmung unter den Fahrern war spitze, immer fair und freundschaftlich.

So verging die Zeit wirklich schnell und wir haben gut durchge- halten .....uns immer wieder gegenseitig aufgebaut und richtig Spaß gehabt. Auch das Wetter war mit uns, es war immer bedeckter Himmel und somit nicht zu heiß. Dass es zum Ende hin erst getröpfelt und die letzten 2 Stunden dann auch heftig geregnet hat, hat uns überhaupt nicht gestört - nur die Sicht in den Waldstücken war dann gleich Null, was etwas kritisch war.

 

Am Ende konnten wir uns über richtig tolle Platzierungen freuen. Markus und Ulrike schafften es mit 34 Runden in der Mixet-Wertung auf den 4. Platz  - Simon und Manuel waren lange auf Podestkurs, am Ende wurde es ein guter 6. Platz, mit 36 Runden -  und unsere Rennradler Ingo und HaJo können sich mit 31 Runden, 13. Platz sehen lassen und sind um viel MTB-Erfahrungen reicher ;-)

 

Wir haben auf jeden Fall beschlossen im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein, wenn es heißt sich 12 Stunden um den Schatzberg zu quälen.  Es hat einfach riesen Spaß gemacht.

Giro Elkhofen bei München

von Ingo

 

 

Am vergangen WE bin ich "nur" ein Rennen gefahren - am Sonntag, den 07. Juli 2014 die 37. Auflage des Giro Elkofen (Elkofen, östlich von München).

Zu fahren waren 12 Runden à 5 km = 60 km. Das Rennen war bei hohen Temperaturen sehr umkämpft und wieder einmal mit Lizenzfahrern (von A bis C) gespickt. 60 Teilnehmer gingen an den Start und die Teams von bis zu 5 Fahrern fuhren ein taktisches und sehr schnelles Rennen. 3 Runden vor Schluss setzten sich 4 Fahrer mit 20 Sek. Vorsprung vom Feld ab und machten schließlich das Podest unter sich aus. Im Zielsprint mit Anstieg hielt ich mich zurück und wurde 22.

 

 

MTB - Marathon Pfronten

15. Juni 2014



Markus, Manuel und Ulrike waren am Start. Wir sind alle die Marathon-Strecke mit 51 km und 1900 hm gefahren. Die Bedingnungen waren richtig gut, es war nicht zu heiß (was am Breitenberg sehr von Vorteil ist) und die Strecke trocken und gut befahrbar. Das Teilnehmer-Feld, mit über 500 Startern auf der Marathonstrecke, war ordentlich besetzt.  Wir sind aber beim Start alle gut weggekommen und mussten vor dem ersten Anstieg zur Kappler Alm nicht "im Stau" stehen.  -  Für alle drei lief das Rennen wirklich gut, wir sind sturz- und pannenfrei durchgekommen und können uns über tolle Zeiten freuen. Vor allem der 13 Platz (von 40) in der Teamwertung macht uns echt stolz :-)

 

Die Stimmung in Pfronten war gigantisch. Überall an der Strecke Zuschauer, die mit Kuhschellen und lauter Stimme anfeuern, am Himmelreich und am Breitenberg eine Gruppe Trommler und nicht zu letzt die Beschallung des Kappler-Alm Anstiegs mit AC DC. - So macht Rennen fahren echt Spaß!

Marchtal-Bike-Marathon am 24. Mai 2014

Langdistanz    79 km  -  1400 hm


Voller Motivation und Tatendrang sind Ulli und Markus bei strahlendem Sonnenschein im Allgäu gestartet....Ziel Obermarchtal um den Marathon mitzufahren. Dort war der Himmel leider mit dunklen Wolken verhangen und beim Warmfahren hat es kräftig zu Regnen begonnen. Schon war die Motivation im Keller.

Also standen wir schon nass in der Startaufstellung....wenigstens hat es da aufgehört zu regnen - die Sonne kam raus und wir waren viel zu warm angezogen - egal, besser so, als Dauerregen.

Das Tempo war von Anfang an sehr hoch und die extrem kurvenreiche Strecke hat durch ständiges Abbremsen - Anfahren, Abbremsen - Anfahren zusätzlich ganz schön Körner gekostet. Ansonsten war es reines Gebolze, Technik kaum gefragt, nur treten, treten, treten.

Markus hat von Anfang an alles gegeben, war in einer schellen Gruppe und wollte mithalten....was ihm lange gelungen ist, hintenraus aber doch noch zum Einbruch geführt hat. In der letzten Runde musste er das Tempo drosseln - ist dann aber doch mit einer super Zeit ins Ziel gekommen!

Ulli hat es gleich mal etwas langsamer angehen lassen, weil das Ziel primär war, eine so lange Strecke überhaupt duchhalten zu können. Die erste Nordschleife war zäh, dann kam aber irgendwann der Kick und sie konnte das Tempo noch mal steigern - und so hat es am Ende sogar für einen Podestplatz gereicht :-)

 

Es war ein tolles Rennen, sehr fair und mit einer super Orga - Streckenposten an jedem Abzweig, viele Zuschauer - es hat total Spaß gemacht und wir hoffen nächstes mal mit mehr Leuten an den Start gehen zu können!

 

 

Allgäuer Radeltour am 18. Mai 2014

 


Nach einer Woche Dauerregen und winterlichen Temperaturen war es heute endlich mal wieder richtig schön und absolut radeltauglich....und so haben sich Ulrike, Markus und Tina auf die Rennradrunde der Allgäuer Radeltour gewagt.....115 km, 1500 hm und das bei einem Schnitt von 27 km/h. Im Pulk fahren hat sich dann auch erst mal als Wagnis herausgestellt. Das Tempo war von Anfang an hoch und ca. 250 Rennradler auf einem Haufen etwas chaotisch. Da wurde gedrängelt, ausgebremst und rechts überholt.....aber nach ca. 20 km hat jeder so seinen Platz gefunden und sich an des fahren im Pulk gewöhnt - dann ging es super, allerdings immer mit den Fingern an der Bremse und voller Konzentration :-)  Die Tour von Seeg - Oy - Kranzegg - Wertach - Unterjoch - Schattwald - Tannheim (da gab es eine Pause mit freien Getränken für alle) - Pfronten - Hopfen - Füssen - Rosshaupten - Seeg war super organisiert. Polizei, BRK und THW haben uns begleitet, die Straßen gesperrt, bei Pannen geholfen. Die Leute waren alle super nett, es gab angeregte Gespräche und es haben sich neue "Radfreundschaften" gebildet.

Auch hinterher in Seeg am Festzeltplatz war es ein nettes Zusammensitzen mit leckerer Bewirtung, Tombola und Rahmenprogramm.

 

Die zwei Nachwuchsfahrer Linus und Philipp durften mit ihrer Oma auf die Genussrunde gehen. Gemeinsam mit ca. 1800 Radlern war das für alle ein großes Abendteuer. Auch die 37 km, die es zu schaffen galt haben sie ohne "maulen" gemeistert. - Toll gemacht, Jungs ... und Danke an die Oma, die sich das zugetraut und mitgemacht hat!!!

 

Rennauftakt Straßensaison am 26.04.2014

Niederwangen bei Wangen

  4 Länder Cup

 

Das erste Rennen der Saison und man merkt, dass v.a. viele Sportler "aus dem Ländle" den milden Winter über quasi nie vom Rad abgestiegen sind.

Das Niveau war echt ordentlich und auch das Tempo nach kurzem verhaltenem Anfang richtig hoch. Ich konnte eine 5-köpfige Spitzen-

gruppen in der 3. Runde am 18%tigen Anstieg nicht mehr halten und bin mit einer Verfolgergruppe ins Ziel gefahren

(7. Platz). Für den Auftakt in die Saison war´s dennoch gelungen.

 

Die Daten des Rennens:

720 hm; 50 km; 8 Runden á 6,25 km

 

von Ingo

 

Rennradurlaub in Porec/Kroatien


von Tina  und Kerstin

 

Anreise - Donnerstag 27.03.2014:
Am frühen Donnerstag um 2 Uhr Treffpunkt in Waltenhofen und pünktliche Abfahrt Richtung Kroatien. Über den Brenner, das Pustertal und den frisch verschneiten Kreuzbergpass erreichten wir um etwa 7:30 Uhr die erste italienische Cafebar. Weiter über Udine, Triest und mautfrei durch Slowenien trafen wir gegen 11 Uhr in unserem Hotel Valamar Pical ein. Am Nachmittag sind wir schon mal eine erste Rennrad-Orientierungstour um die umliegenden Dörfer über Mugabe - Flengi - Marasi - Lovreč nach Poreč gefahren. 

46 km  -   503 hm

Freitag 28.03.2014:

Tour über Vizinada - Mirnatal - den "Radlerberg“ nach Oprtalj - Sterna - Kastel - Korte - Sared - Izola nach Portoroz in Slowenien. Leckere Mittagspause im Fischrestaurant in Portoroz mit genialen Meerestieren. Anschließende Rückfahrt an der "flachen" Küstenstraße zurück nach Poreč. Zur Belohnung gab es am Abend auf dem Sofa in der Hotellobby einen isotonischen Drink.

141 km  -   1900 hm

Samstag, 29.03.2014:

Bei strahlendem Sonnenschein und schon sehr warmen Temperaturen führte unsere Tour in die Altstadt von Rovinj. Erstes Highlight der Tour war die Abfahrt zum Limski Fjord hinab. Tage später sollte noch eine genauere Erkundung des Fjords folgen. Auf einer sehr schnelle Passage über Bale erreichten wir Rovinj zur Mittagspause mit leckerem Eis am Hafen. Der Rückweg über Kanfanar führte uns an der schönen alten Burg Sv. Dvigrad vorbei über wunderschöne Nebenstraßen über Lovreč nach Poreč. Kurz vor dem Ziel erschnüffelten wir noch den größten Schokodöner überhaupt: helle/dunkle Schokolade + weiße/dunkle Schokoglasur + Sahne + 2 Erdbeeren!

101 km  -   1200 hm

Sonntag, 30.03.2014:

Tour zu Istriens Ostküste mit morgendlichem Blitzstart: Wir haben im konstanten Anstieg Richtung Pazin eine norddeutsche Männergruppe eingeholt, diese war aber nicht zum gemütlichen Plausch aufgelegt. Ab Pazin ging die Strecke stets bergauf und bergab nach Labin, weiter an die Ostküste und hinauf nach Barban. Einkehr gleich links am Ortseingang mit extrem leckerer Pizza und kurzem Austausch mit dem radbegeisterten Koch. Weiterfahrt über Zminj - Sv. Petar - Lovreč nach Poreč.

141 km  -  1700 hm

Montag, 31.03.2014:

Pausentag, Ausflug nach Pula mit Besichtigung des Colosseums, natürlich Kaffeepause und Bummel durch die Gassen in der Fußgängerzone. Auf dem Markt gab´s die ersten leckeren Erdbeeren. Natürlich haben wir uns vor der Heimfahrt zum Hotel noch mit Döner- und Bäckerspezialitäten gestärkt. Auf dem Rückweg Zwischenstopp am Limski Fjord, eine kleinen Bootsfahrt für die Jungs und die Mädels faulenzen im Gras am Meer. 

Dienstag, 01.04.2014:

Königsetappe zum und auf den Berg Učka mit 146 km und 2051 hm zahlenmäßig nicht die weiteste, dafür die Tour mit den knackigsten Steigungen. Bevor wir diese angriffen, haben wir so nebenbei mit geballter Armkraft einen aufgehockten Sprinter von einem Felsstück befreit. Dann machten wir uns an die Kehren: Sie führten gnadenlos mit 10-18% bergan, so dass Soapy schon zum zweiten Mal zum Trittbrettfahrer wurde (die Kroaten sind ein gastfreundliches und hilfsbereites Volk.). Oben angekommen gab´s erst Stärkung in der Wirtschaft bevor wir die gleiche Strecke bergab ins Visier nahmen. Ingo´s Rosl war vom ungewohnt vielen Bremsen verärgert und verlangte neues Schuhwerk (die Carbonfelgen schmolzen dahin). Nach vorübergehender Reparatur rollten wir ohne weitere Zwischenfälle zurück zum Hotel. Dort bekam Rosl ihr neues Schuhwerk (team2race-Felgen!!!), wurde wie üblich geputzt. Wir genossen die wohlverdiente Dusche und das wie immer leckere Abendessen. Vizinada - Mirnatal - Buzet - Lupoglav - Učka - Cerovlje - Pazin - Baderna - Poreč

146 km  -   2051 hm

Mittwoch, 02.04.2014.:

Tour in den Süden über Pula nach Premantura und wieder zurück. Wir fuhren eine Achterschleife durch den Süden Istriens. Bei dieser Tour führte uns der Weg wieder zwei Mal am Limski Fjord vorbei. Auf zahlreichen sehr gut zu fahrenden Nebenstraßen erreichten wir das  Surferparadies Pramantura. Leider wurden Kerstin´s und Tina´s Erwartungen nicht erfüllt: kein Surfer weit und breit! Dafür entstanden an der Küstenstraße sehr schöne team2race-Bilder von uns allen. Vrsar - Kanfanar - Svetvincenat - Jursiciv - Vodnjan - Galizana - Pula - Premantura - Pula - Fazana - Bale - Limski Fjord - Poreč

157 km  -  1500 hm

Donnerstag, 03.04.2014:

Nochmaliger Ausflug in den Norden nach Novigrad - Umag - Savudrija - Buje - Groznjan - Sterna - Sv. Lucija - Oprtalj, den „Radlerberg“ runter, über Motovun und Visnjan die Raserstrecke zurück. Nach einem gemächlichen Start kämpften wir uns später auf schlechtem Asphalt und im kühlen Wind nach Oprtalj hinauf, von wo aus wir verdient den Radlerberg hinunterjagen durften. Ein Café mit den leckersten Pfannkuchen Istriens fanden wir gewohnt zielsicher in Motovun. So konnten wir uns prima aufwärmen und stärken. Aufgrund der sehr regen Bautätigkeit in Kroatien lassen sich kleine Mountainbike Einlagen leider nicht verhindern. So durchfuhren/durchliefen wir ganze vier Baustellen!

117 km  -  1500 hm

Freitag, 04.04.2014:

Aus wettertechnischen Gründen nur kleine Ausrolltour mit 44 km und 370 hm, dafür mit viel Wind (ganz großes Dankeschön für euren Windschatten, Jungs!!!) und trotzdem Rückkehr trockenen Fußes. Am Nachmittag gab´s noch ein bisschen Kultur mit der Besichtigung der Basilika von Poreč und Entspannung. Am Abend wuchs die Idee für den Dreh unseres kleinen Films und wir arbeiteten an den ersten Vorbereitungen.

44 km  -  370 hm

Samstag, 05.04.2014:

Dreharbeiten in der Früh: Ingo stellt sich als Hauptdarsteller unseres Films zur Verfügung und übt für seinen ersten Oscar. Mittag wegen des schlechten Wetters vorzeitige Abreise in die Heimat mit Einkehr zum Pizzaessen.

 

Alles in allem: super Organisation (danke Markus!), abwechslungsreiche Touren, schönes Wetter, leckeres Essen, Kroatien ist ein gastfreundliches Land, sehr lustige und angenehme Reisetruppe (unsere Lachmuskeln brauchen fast mehr Erholung als unsere Oberschenkel)

 

Ihr wollt mehr Infos zum Insiderwissen? Dann seht zu, dass ihr beim nächsten Mal selbst mit dabei seid Lächelndes Gesicht (schwarz und weiß)

 

 

MTB-Marathon Plüderhausen
von Simon Gonzalez
 
Am Sonntag, den 22.09.2013, ging es zu meinem vorletzten Marathon der Saison nach Plüderhausen.
Zwar war das Feld auf der 44km/1100hm - Distanz nur mit knapp 100 Fahrern besetzt, jedoch war ich froh, rechtzeitig am Start gewesen zu sein. Somit bekam ich einen Startplatz aus der 2. Reihe, was bei dem Start auch sehr wichtig war. Zu Beginn setzten sich auf der leicht ansteigenden Teerstraße 7 Fahrer schnell vom Feld ab, zu denen ich dazugehörte. Als es nach ein paar Metern bergab zum ersten Anstieg ging, ließen wir in der Gruppe drei Fahrer nach vorne ziehen, da klar war, dass man ihr Tempo auf Dauer nicht mitgehen konnte. Somit fuhren wir zu viert ein zügiges Tempo und hatten nach ca. 13km immer noch Sichtweite zu den Führenden. Nach einer steilen Rampe und einem später folgenden "Downhill" (30cm tiefer Schlamm) setzten sich 2 weitere Fahrer ab und wir waren nur noch zu zweit, jedoch kam von hinten niemand an uns heran. Also fuhren wir die erste Runde gemeinsam zu Ende und gingen nach 52:04 Minuten in die 2. Runde á 22km und 550hm. Erst nach insgesamt etwa 35km überholte uns vor der letzten Verpflegung am Anstieg ein Fahrer von hinten, welcher durch ein kurze Attacke auf der Ebene aber wieder abgeschüttelt wurde. Kurz vor Schluss kam dann nochmals ein Einzelangriff von einem anderen Fahrer, der am Schlussanstieg die besseren Beine hatte und sich somit vor mir und meinem Tempopartner Christian Blaschke (Team Best-Bike-Parts) den 6. Platz erkämpfte.
Jedoch war ich mit dem 7. Platz in der Gesamtwertung aufgrund meiner leichten Erkältung trotzdem sehr zufrieden, da ich in meiner Alterklasse  den 1. Platz mit 1:48:49  vor Rafael Huber (TEAM NUTRIXXION) belegt habe.

12 Stunden Mountainbike Europameisterschaft Dießen
 von Markus Annasenz

 

Am 07. September morgens um 7 Uhr starten Manuel und Simon, Markus und Bernd zum internen Wettstreit Jung gegen Alt vom team2race bei der 12-Stunden Europameisterschaft von Dießen.
 
Zwölf Stunden lang redelten Einzelfahrer, Zweier-, Vierer-, Sechser- sowie Mixed-Teams um den Schatzberg. Es galt möglichst viele Runden a 7,76 km und 130 Höhenmeter auf dem Rundkurs zu bewältigen.
 
Nach ca. acht Stunden hatten Manuel und Simon bereits fast 1 1/2 Runden Vorsprung auf Markus und Bernd, doch abgerechnet wird immer erst am Schluss. Da für beide Teams nach vorne nichts mehr ging und von hinten keine Gefahr drohte, wurde es nun ein Kampf Jung gegen Alt. Die alten Hasen haben sich Ihre Körner besser eingeteilt und konnten in der allerletzten Runde zurücküberrunden und ausgleichen.
 
Beide Teams absolvierten 35 Runden mit 271,6 km und 4550 Höhenmeter. Manuel und Simon erreichten das Ziel mit einem Vorsprung von 22:11 Minuten.
 
Bei einem perfekt organisierten Rennen, super und vor allem stets ausreichender Verpflegung, fühlten sich alle Teilnehmer pudelwohl und rundherum glücklich. Unser Dank gilt dem Veranstalter vom MC Dießen für ein geiles Rennen. 
  

Rennradrennen in Echternach (LUX)

von Ingo Reichart

 

Die Fakten des Rennens zuerst:

 

Distanz/hm:      106,2 km / 1.438 hm (25 km bergauf)

Ort:                  Echternach (LUX), direkt an der luxemburgisch-deutschen Grenze

Terrain:             hügelig, anspruchsvoll -  keine Verschnaufpausen, absolut fordernd, aber wunderschöne Gegend

Fahrerfeld:        sehr stark besetzt aus: BEL, LUX, ITA, NL, FRA, SLO, GER

      

meine Zeit:       2:53:02 h; Ø 36,81 km/h (laut Tacho, der Veranstalter hat 6,2 km unterschlagen!)

Platzierung:      76. geht so, mit 7:30 min. Rückstand auf den Sieger

 

Meine Eindrücke

Gleich von Beginn an ging es richtig zur Sache und sofort nach dem Start einen 4,5 km langen Anstieg hoch (Ø 4,4 %).

Auf der Kuppe hatte sich dann ein Fahrerpulk von ca. 100 Fahrern herausgebildet, der die nächsten 50 km auch so zusammen bleiben sollte. Der Wind blies ordentlich und so Windschattenfahren das oberste Gebot, wenn dies denn klappte, da aufgrund des Tempos das Fahrerfeld ziemlich langezogen war und man oft auf Windkante fahren musste. In die Anstiege ist das Feld immer reingeknallt, als ob das Rennen eh gleich zu Ende wäre. Am steilsten Anstieg (1,9 km; max. 17%) ging es dann voll zur Sache und die vorn fahrenden Rennfahrer konnten sich ein wenig absetzen. Diese Situation erkannte ich aufgrund der vielen Fahrer zu spät und war obendrein zu weit hinten in den Berg eingefahren. Also war die Spitze mit ca. 40 Fahrern weg und die Nachhut mit ca. 60 Fahrer nahm den 2. Teil des Rennens in Angriff.

Von Anstieg zu Anstieg wurden meine Beine schwerer und immer mehr Fahrer vielen aus unserer Gruppe heraus. Ab km 80 waren meine 2 Flaschen aufgebraucht und mir blieb nur der neidische Blick auf alle anderen, die ihre Helfer mit Cola und Ersatzflaschen positioniert hatten. Ich konnte aber bis zum Schluss mehr schlecht als recht durchbeißen und hielt mich

auch aus dem Zielsprint des nun noch ca. 35 Mann starken Feldes heraus, da dieser recht verwinkelt und auf Kopfsteinpflaster ausgefahren wurde.

Insgesamt war ich schon zufrieden, evtl. wäre mit ein wenig mehr Verpflegung auch etwas mehr drin gewesen, aber ist okay.

In meiner Gruppe waren die luxemburgische Meisterin und Ex-Profi Claudio Chiapucci - was ich am Ende beim Studieren der Ergebnisliste sah.

Unterm Strich war´s eine Reise wert und ich habe tolle Eindrücke von der Veranstaltung gewonnen!

 

Rennradrennen Rund ums Hornbergbecken, am 18.08.2013

von Ingo Reichart

 

Mit zahlreichen C-Amateuren war auch dieses Jahr wieder das Rundstreckenrennen "Rund ums Hornbergbecken" (20 Runden; 42 km, 760 hm) besetzt.

So ging es auch gleich von Beginn an zur Sache. Meine Beine waren schwer, was ich schon zu Beginn des Rennens merkte. So dachte ich schon fast, nach 3 Runden dem Tempo und den Anstiegen (Anstieg 1 ca. 250 m mit ca. 6-9 %; Anstieg 2 ca. 75 m mit ca. 10 %) Tribut zollen zu müssen. Ich biss aber durch und verfolgte einfach das Ziel, mit dem Hauptfeld über die Ziellinie zu rollen. Fahrer für Fahrer fiel aus der Gruppe des Hauptfeldes heraus, nachdem immer wieder Ausreißversuche durch verschiedene Fahrer gefahren wurden. Auf den beiden letzten Runden geling dann 2 Mann der Vorstoß, der dann letztlich auch bis zum Ziel mit Platz 1 und 2 für die beiden belohnt wurde. Beim Zielsprint des Hauptfeldes, der am letzten Anstieg angezogen wurde, konnte ich noch ein paar Körner mobilisieren. Aus einer "eingeklemmten" Situation konnte ich mich zwar zögerlich befreien, für Platz 3 aber war auch aufgrund meiner müden Beine nix drin. Sei´s drum, der 1. Start für das Team2Race hat mir genügend Motivation gegeben, um durchzubeißen und letztlich Platz 6 zu ergattern :)